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VILLA VALDUGA Gegenüber der Kirche
liegt die Villa Valduga, datierbar an den Beginn
des 18. Jh. Ein künstlerisches schmiedeeisernes Tor lädt den Besucher
ein, den kleinen Garten der Villa zu betreten, die ein typischer
Gebirgsherrensitz ist. Das Äußere mit abwechselnden Putzbändern
ist sehr einfach vom architektonischen Gesichtspunkt und bietet
nur im Tympanon einen Hauch von Anmut. Das Innere mit Fresken von
Pietro Pajetta (1897) zeigt Landlebenszenen und unaufdringliche
Stuckarbeiten. Arson In Richtung Lasen gehen wir am Schloss Lusa
vorbei, das sich an der Kreuzung der Bäche Stien und Caorame befindet.
Das aus Holz bestehende Tor deutet auf den mittelalterlichen Ursprung
des Schlosses hin. (In 982 wurde das Schloss von Petra Bullada Lusia,
der in Diensten des Bischofs Giovanni von Belluno stand, erobert).
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Im damaligen Burggraben wurden Teile der Zugbrücke
gefunden. Während der Erdbeben von 1117 und 1348 wurde es beschädigt
und ab der zweiten Hälfte des 15.Jh. sein Turm als Taubenschlag
verwendet und ein Bogengang gebaut. Der Besucher wird sofort all
dieser Bauabschnitte gewahr, die verschiedene Epochen bezeugen (lange
Gebäude und eine Hofmauer, die vor dem Bogengang von 1500 gebaut
wurde, und ein niedriger runder kreisförmiger Schutzwall von 1600).
Die Familie Lusa besaß in der Vergangenheit auch Schlösser in Pullìr
(Cesiomaggiore) und Arsòn. Heute, nach einer peniblen Restauration,
wird es als private Residenz benutzt.
VILLA FACINO - PASOLE Abgelegen auf
dem Land liegt die Villa Facino - Pasole, Residenz der adeligen
mittelalterlichen Familie Facino (auch Besitzer des Schlosses von
Arson), welches jetzt als Bauernhaus verwendet wird. Bemerkenswert
ist das stuckähnliche Tympanon, welches das adlige Wappen umrahmt.
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