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die Polenta das Symbol der Region Veneto ist, trägt die Bohne den
Adelstitel des Feltrino Gebiets. Eine lange Geschichte erzählt,
wie die Bohne im 17. Jh. von Amerika ins Feltrino Gebiet kam und
sich von dort aus weiterverbreitete. Dies gilt wegen unabhängiger
Bezeugungen durch den König von Spanien, Papst Clemens dem Siebten,
und dem Humanisten aus Belluno, Piero Valeriano, als gesicherte
Erkenntnis. Dabei fand die Bohne insbesondere im Lamon Gebiet ideale
Wachstumsbedingungen hinsichtlich Boden, Höhe, Sonneneinstrahlung
und Niederschlagsmenge.
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iese lassen eine Bohne mit dünner Schale, mit festem und sahnigem
Fleisch und mit außergewöhnlichem Geschmack gedeihen. Es gibt nicht
viele Möglichkeiten, Bohnen zuzubereiten, aber die wenigen reichen
vollkommen aus. Die gekochten Bohnen, entweder mit Salat oder mit
dünn geschnittenen Zwiebeln angemacht, sind mehr als eine Beilage.
Mit einem hart gekochten Ei oder einer Scheibe Salami kann man aus
Bohnen ein komplettes Gericht herstellen. Lang geschmort mit anderem
Gemüse, Gewürzen und Schweinfleisch wird aus Bohnen ein köstliches
und kräftiges Gericht, das am besten im kalten Winter eingenommen
werden soll. Die Bohne bringt ihr Bestes in einer fetten Suppe nach
Lamoner Art hervor, wo sie mit Speck, Speckschwarte und Schweinefleisch
(ohne Öl, das das "adelige" tierisches Fett demütigen würde) eine
samtige Sahnigkeit hervorbringt, die richtige Dichte (der Löffel
bleibt stehen) und ein Gleichgewicht zwischen Duft, Taktgefühl und
Geschmack erreicht, und, einmal probiert, in lebenslanger Erinnerung
bleibt.

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